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1898 |
am 6. Juli in Leipzig als Sohn
des Wiener Philosophen Rudolf Eisler
und der Leipziger Handwerkerstochter Ida Maria geb. Fischer geboren
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1901 |
Umzug der Familie nach Wien, in
der Schulzeit erste Kompositions-
versuche
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1919-23 |
Studium am Neuen Wiener
Konservatorium (bei Karl Weigl),
Privatunterricht bei Arnold Schönberg, 1922 auch
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1923 |
Klaviersonate
op. 1
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1925 |
Künstlerpreis
der Stadt Wien, Umzug nach Berlin
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1927 |
Zusammenarbeit mit der
Agitprop-Gruppe Das Rote Sprachrohr,
erste Film- und Bühnenmusiken,
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1930 |
Beginn der Zusammenarbeit
mit Bertolt Brecht (Lehrstück Die
Maßnahme op.20),
erste Reise in
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1931 |
Der
rote Wedding (Erich
Weinert), Solidaritätslied
(Brecht);
Filmmusiken Niemandsland (Viktor
(Slatan Dudow)
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1932 |
Bühnenmusik zu dem
Stück Die Mutter (Gorki/Brecht);
Vorstandsmitglied des Internationalen Musikbüros in Moskau
(ab 1935
Vorsitzender)
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1933 |
Beginn
des Exils (Wien, Paris, London, Dänemark u. a.)
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1934 |
Bühnenmusik zu
Die
Rundköpfe und die Spitzköpfe
(Brecht);
Einheitsfrontlied (Brecht)
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1935 |
USA-Reise, Lehrauftrag an
der New School for Social Research,
New York; Teilnahme an der 1.
in Strasbourg.
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1937 |
Teilnahme am Spanischen Bürgerkrieg,
Aufenthalte in Dänemark
bei Brecht; Lenin
(Requiem)
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1938 |
Übersiedlung in die USA,
Professur für Musik an der New School
for Social Research, New
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1939 |
Deutsche
Symphonie (Brecht);
Gastprofessur am Konservatorium
in Mexico City
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1940 |
Kammer-Symphonie; Fünf Orchesterstücke
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1942 |
Umzug nach Los Angeles,
Zusammenarbeit mit Brecht
(Hollywood-Elegien)
und Adorno (Filmmusikprojekt
der Rockefeller-
Foundation);
Filmmusik zu Hangmen
also die
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1943 |
Weiterführung des Hollywooder Liederbuchs (Hölderlin-Fragmente)
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1947 |
Bühnenmusik zu
Galileo Galilei; Verhöre
in Los Angeles und
Washington vor dem Ausschuss
zur
Tätigkeit
(McCarthy-Ausschuss)
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1948 |
Ausweisung aus den USA
und Rückkehr nach Europa; Aufenthalt in
Wien, Teilnahme am
Musikkritiker in Prag, Vortrag Gesellschaftliche
Neuen Musik
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1949 |
Übersiedelung
nach Berlin; Rhapsodie
für großes Orchester mit
Sopransolo (Goethe-Rhapsodie),
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1950 |
Mitglied der Deutschen
Akademie der Künste, Professur an der
Deutschen Hochschule für
Neue
Deutsche Volkslieder (Johannes
R. Becher)
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1952 |
Druck des Librettos zu einer geplanten Oper
Johann Faustus;
Teilnahme
am Völkerkongress für den Frieden in Wien
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1953
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Faustus-Debatte in der Akademie
der Künste und Aufgabe des
Opernplanes
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1954 |
Bühnenmusik zu der Tragödie
Winterschlacht (J.R.Becher);
Akademie-Vortrag Schönberg und sein Werk
zum
80. Geburtstag
Arnold Schönbergs
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1955-66 |
Lieder
und Kantaten, 10 Bände (Leipzig:
Breitkopf & Härtel)
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1956 |
Bühnenmusik zu
Schweyk
im Zweiten Weltkrieg (Brecht)
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1957 |
Die
Teppichweber von Kujan-Bulak
(Brecht); Linker Marsch
(Majakowski)
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1958 |
Tonbandgespräche mit
Hans Bunge und Nathan Nothowicz,
Nationalpreis 1. Klasse der DDR 1959; Tucholsky-Lieder
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1962 |
Ernste
Gesänge; Präsident des Musikrates der
DDR
6. September: Hanns Eisler
stirbt in Berlin
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