Hanns Eisler

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                        Hanns Eisler (1898-1962) 

gehört zu den bedeutendsten und einflussreichsten Komponisten des 20. Jahrhunderts. Arnold Schönberg zählte ihn zu seinen wichtigsten Schülern  neben Alban Berg und Anton Webern. 
Eisler gelang es, die gesellschaftliche Isolation der modernen Musik zu durchbrechen und Werke zu schreiben, die auf der Höhe der Zeit sind und zugleich die Zeitgenossen zu erreichen vermögen. Große Teile seines Schaffens verstehen sich in bewusstem Bezug auf Funktionen und auf andere  Künste als "angewandte Musik". Wohl sein wichtigster Partner war Bertolt Brecht, mit dem er bis zu dessen Tod zusammenarbeitete.

Eislers Konzept einer politisch eingreifenden und kompositionstechnisch hochentwickelten Musik hat weit über die Arbeiterbewegung der zwanziger Jahre, in deren Zusammenhang es entstanden war, Wirkung entfaltet. Großen Stellenwert erhielten dabei die Bereiche Massenlied, Chor, Theater und Film.  Seine Schriften, die zum Teil auch aus der Zusammenarbeit u.a. mit Theodor W. Adorno, Ernst Bloch und Bertolt Brecht hervorgingen, haben dem Denken über die gesellschaftliche Bedeutung von Musik wesentliche Impulse gegeben.